Den wichtigsten Bereich zum Generieren von natürlichem Traffic stellen für viele Seitenbetreiber und Unternehmen Suchmaschinen dar; insbesondere Google. Der Suchmaschinenriese gibt die Regeln vor, damit deine Seite prominent in den Suchergebnissen erscheint. Backlinks waren lange das wichtigste Werkzeug dafür. Dann kamen Änderungen im Algorithmus, plötzlich waren diese Backlinks vermeintlich pures Gift für gute Rankings. Dennoch ist Linkaufbau immer noch einer der wichtigsten Faktoren – nur anspruchsvoller.

Warum sind Google und seine Regeln zum Linkaufbau so wichtig?

Willst du Traffic aus den Suchmaschinen, gibt es keinen Weg vorbei an Google. Je nachdem, ob du international, national oder regional sichtbar sein willst in den Suchergebnisseiten (SERPs), ist der Suchmaschinenriese mit 80 bis 90 Prozent marktführend. Damit gelten auch die Regeln zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), die von Google vorgegeben werden. Das Ziel von Google wiederum ist es, den Suchenden hochwertige Suchergebnisse zu liefern, denn das ist letztendlich das offene Geheimnis für den Erfolg des Konzerns. Um Linkaufbau oder Link Building besser zu verstehen, zunächst ein Ausflug in die Historie von Google und dessen Ideen, dieses Ziel zu erreichen.

Warum überhaupt Linkaufbau von Backlinks?

Schlaue Köpfe bei Google hatten in der Tat eine scheinbar sehr gute Idee. Was ist besser als jede Werbung? Genau, die Meinung eines Kunden. Also Mund-zu-Mund-Propaganda. Google versuchte, dieses Prinzip für seine Suchmaschine zu adaptieren: je mehr User zu einer Seite verlinken würden, umso besser müssten auch die Inhalte sein.

Doch leider gibt es gerade im Internet viele schwarze Schafe, die bald herausfanden, dass viele eingehende Links (Backlinks) gute Rankings in den SERPs versprachen – und damit viel Geld zu verdienen war. Es dauerte nicht lange, und es wurden Programme auf den Markt gebracht, die tausende Links quer durch das Internet setzten. Das war die Geburtsstunde des leidigen Spams, der uns heute noch begleitet. Das wurde um 2012/2013 so schlimm, dass Google handeln musste.

Google´s Qualitätsoffensive

Die Namen der Updates des Google-Algorithmus, die nun mit neuen Filtern und Parametern versehen wurden, schlugen ein wie Bomben in der SEO-Branche: Google Farmer, Panda oder Penguin und Venice bei der lokalen Suche lassen noch heute die Herzen vieler SEOs nervös schneller klopfen. Denn plötzlich wurden Seiten, die über Jahre fest in den oberen Suchergebnissen etabliert waren, buchstäblich ins Nirvana der Suchergebnisse gefegt.

Auf einmal waren Backlinks schädlich. Google schaffte es nun auch, hochwertige Seiteninhalte zu erkennen. Die Bounce Quote, die Absprungrate, zeigt Google, wie lange ein Seitenbesucher auf einer Webseite bleibt. Klicken die meisten Besucher nach Sekunden weiter, lädt die Seite entweder zu langsam oder es befinden sich keine nachhaltigen Inhalte darauf, die für den Besucher einen Mehrwert darstellen würden.

Backlinks sind tot – es lebe der Linkaufbau!

Von da weg konzentrierten sich viele SEOs auf Inhalte. Dabei spielen viele andere Faktoren wie die Ladezeiten ebenfalls eine wichtige Rolle. Außerdem, ob eine Seite in Responsive Design für mobile Endgeräte geeignet ist. Doch vor Backlinks zitterten zunächst viele Suchmaschinenoptimierer. Dabei ist heute, ein paar Jahre nach Panda und Penguin, klar, dass Backlinks noch immer eine der besten Strategien sind, gut in den Suchergebnissen zu ranken. Allerdings hat Google auch hier die Parameter und Filter massiv angepasst. So spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle:

– die Art der Verlinkung Backlinks und Inbound Links (interne Verlinkung)
– technischer Aufbau der Links
– semantischer Aufbau der Links
– Inhalte und Gewichtung von Seiten mit externen Links
– Der Linkaufbau – das Linkbuilding

Die Art der Verlinkung (eingehende und interne Links)

Heute sind auch die internen Links innerhalb einer Domain wichtig. Selbst, wenn noch keine externen Links vorhanden sind, kann eine kluge interne Verlinkung für weniger hart umkämpfte Keywords gute Resultate in den Suchergebnissen nach sich ziehen.

Der technische Aufbau der Links

Beim technischen Aufbau ist vor allem die eigene Gewichtung der Links von Bedeutung. Zwar gibt es PageRank offiziell nicht mehr, dennoch gibt eine Domain über die C-Class-IP Linkpopularität ab. Bei den ausgehenden Links Ihrer Seite muss also differenziert werden. Bestimmte Links wie zu Partnerprogrammseiten müssen mit dem Attribut „nofollow“ gekennzeichnet werden. Alle anderen dagegen mit „follow“, sodass die Google Bots diesen Links folgen. Wertvolle eingehende Links also logischerweise ebenfalls mit „follow“.

Die Position und die Anzahl der internen und ausgehenden Links sind ebenfalls von Bedeutung. Links in der Seitennavigation, im Header oder Footer einer Seite können gefährlich werden. In den Textinhalten müssen die Links so gesetzt werden, dass sie einem „natürlichen Flow“ folgen; also nicht der Eindruck entsteht, diese Links wurden als Muss gesetzt.

Der semantische Aufbau von Links (im Anchor-Text)

Ein Link besteht aus dem Link, einem Linktext (Anchortext), eventuell einem Redirect und einen den Link umgebenden Text mit einer semantischen Verbindung zum Link. Letztgenanntes sollte zumindest vorhanden sein. Denn inzwischen kann der umgebende Text um einen Link wichtiger sein, während eine Verlinkung mit einem Linktext, der aus dem Keyword besteht, schädlich sein kann. Dazu ein einfaches Beispiel an einem Satz: „Es geht um Backlinks. Hier erfährst Du alles zum Linkaufbau“.

Herkömmlich würde nun „Backlinks“ und/oder „Linkaufbau“ von einem SEO-Profi verlinkt werden. Ein „normaler User“ dagegen würde eher dazu neigen, „hier“ zu verlinken, da das der semantischen Logik folgt. Das sieht der Google Algorithmus ähnlich. In der englischen SEO-Szene hat sich für diese semantische Bedeutung des Textes, der einen Link einrahmt, der Begriff „Baby Anchor Text“ etabliert. Der gesamte Text muss also im Kontext zum Thema des Links stehen. Aus der einrahmenden semantischen Bedeutung zieht Google Rückschlüsse, welche Keywords hier vorkommen bzw. abgeleitet werden können. Ist nun aber jeder externe Link mit dem Anchor-Text „Backlinks“ versehen, erkennt Google darin eine Manipulation und straft sie ab.

Inhalte und Gewichtung von geeigneten Webseiten für hochwertiges Linkbuilding

Daraus lässt sich bereits schließen, dass die dritten Websites, auf denen du einen Backlink haben solltest, inhaltlich ebenfalls zu deiner Seite passen muss. Es geht jedoch noch weiter. Google erwartet dabei nicht nur themenverwandte Seiten, dafür aber sogenannte Authority-Sites. Das sind Webseiten mit einer besonders hohen Gewichtung. Auf solchen Websites muss der externe Link dann noch im korrekten semantischen Bezug mit „follow“-Attribut stehen.

Wie gelangst du an solche Verlinkungen?

Damit steht die eigentliche Frage im Raum: wie kommst du an solche Links? Der erfreuliche Teil der Antwort: es ist möglich. Der weniger gute Teil der Antwort: es ist schwierig und kostenaufwendig. Aber selbst dazu gibt es wieder positive Aspekte: sogar in hart umkämpften Märkten reichen schon deutlich unter 100 solcher Backlinks.

Der Linkaufbau – das Linkbuilding

Damit kommen wir zum letzten wichtigen Aspekt – dem Linkbuilding. Den Linkaufbau musst du als einen Prozess betrachten, der wächst. Erhält eine Website zu viele Links in kurzer Zeit und dann vielleicht keine mehr, könnte der Algorithmus einen Manipulationsversuch darin erkennen. Selbst, wenn es wirklich hochwertige Links wären.

Es ist also wichtig, jeden Link genau zu betrachten und sogar zu recherchieren, ob dieser Link schädlich oder nützlich sein könnte. Schon mit einem einzigen Link pro Woche oder alle zwei Wochen wird sich der Erfolg in gutem Ranking niederschlagen. Letztendlich spielt hier noch der Traffic auf deiner Webseite eine Rolle. Denn bei entsprechenden Inhalten verlinken Seitenbesucher tatsächlich von sich aus. Auch diese Links sind wertvoll. Denn du kannst hochwertige Links ebenso kaufen. Allerdings in der Regel nicht unter 100 Euro. Zeitlich begrenzt und der Preis natürlich monatlich.

Hochwertiger Linkaufbau: anspruchsvoll und zeitintensiv

Du siehst also, Linkaufbau ist wichtig, aber ebenso anspruchsvolles Terrain. Dabei haben wir die SEO-Optimierung über Linkaufbau trotz der vielen Informationen, die du hier erhalten hast, lediglich umrissen. Die richtigen Drittwebseiten zu finden, erfordert ein umfassendes eigenes Netzwerk. Erfahrungen und Intuition in Bezug auf das Umfeld des etwaigen Links können das Zünglein an der Waage sein. Umfassendes Fachwissen, welches nahezu täglich erweitert und auf den neustens Stand gebracht wird, ist selbstredend wichtig. Nun ist der Linkaufbau aber nur ein Aspekt, der zeitintensiv und außerordentlich wichtig ist.

Erreiche mit Finesse und dem richtigen Partner deine Ziele

Nicht zu vergessen hochwertige Inhalte, ansprechendes Design, nutzerfreundliche Webseiten für jedes Ausgabegerät, schnelle Ladezeiten und schnelle Kommunikation in den Social Media. Daher empfehlen wir dir, dich einfach unverbindlich mit uns in Verbindung zu setzen. In einem ersten Vorgespräch und anhand einer umfassenden Webseitenanalyse zeigen wir dir gerne deine Optionen auf. Nicht vielen Webseitenbetreibern ist derzeit bekannt, wie wichtig Linkaufbau und vor allem der richtige Linkaufbau für eine große Reichweite in den Suchmaschinen ist. Nutze diesen Vorteil und kontaktiere uns. Du wirst überrascht sein, wie effizient sich smarter Linkaufbau in Erfolgs- und Unternehmenszielen niederschlägt.